Vorsorge

Bei einem gemeinsamen Kennenlerngespräch in der Hebammenpraxis Bellabauch während der frühen Schwangerschaft besprechen wir den individuellen Ablauf für eure Schwangerschaft. Wir unterbreiten euch alle Angebote, die wir in der Praxis führen und legen einen gemeinsamen Fahrplan fest.

Das ist uns dabei sehr wichtig

Die Zeit der Vorsorge mit euch ist für uns die beste Gelegenheit euch individuell kennenzulernen. Wir können euch viel besser einschätzen und begleiten, wenn wir die Gelegenheit hatten euch regelmäßig zu sehen und zu behandeln.

Daher hat es sich für uns bewährt, mit den behandelnden Gynäkologen/innen zu kooperieren und die Schwangerenvorsorge abwechselnd zu betreuen.

Wir Hebammen bemühen uns sehr darum, auf jede Schwangere sehr individuell einzugehen, damit ein gutes Vertrauensverhältnis aufgebaut werden kann. Wir nehmen uns Zeit um Fragen zu klären, das eigene Körpergefühl zu stärken und die Schwangerschaft natürlich und einzigartig zu sehen. Unser Anliegen ist es, euch die nötige Aufklärung zu geben, um eigenständige, selbstbestimmte Entscheidungen treffen zu können.

Vorsorgeuntersuchungen

In der Hebammenpraxis Bellabauch haben wir die Möglichkeit alle Untersuchungen der Mutterschaftsrichtlinien durchzuführen. Die drei empfohlenen Ultraschalluntersuchungen werden bei eurem behandelnden Gynäkologen durchgeführt. Die Inhalte dieser Vorsorgeuntersuchungen sind unter anderem: das Abtasten des Bauches, Gewichtskontrollen, Beratung, Blutdruckmessungen, Blutentnahmen, CTGs, Urinuntersuchungen, …

Alle Vorsorgeuntersuchungen werden von den Krankenkassen bezahlt. Damit entstehen für euch also keine zusätzlichen Kosten.

Naturheilverfahren

Viele Schwangerschaftsbeschwerden können von uns Hebammen durch Naturheilverfahren gut behandelt werden. Diese Leistungen werden von der Krankenkasse getragen. Typische Schwangerschaftsbeschwerden sind beispielsweise Rückenschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, Konflikte, Fehlgeburten, Trauer, Schlafstörungen, vorzeitige Wehuntätigkeit, unklarer Geburtsbeginn, Ängste und Sorgen und vieles mehr.

Wir bieten zusätzlich auch geburtsvorbereitende Akupunktur sowie Akupunktur zur Behandlung von Beschwerden an.

Erfahrungsbericht von Lisa

Im Sommer habe ich mein erstes Kind bekommen. In der Schwangerschaft wurde ich von meiner Gynäkologin und meiner Hebamme parallel betreut und war mit damit sehr glücklich.

Ursprünglich wollte ich es gar nicht so handhaben, denn meine Gynäkologin kannte ich seit Jahren und konnte mich nie über sie beklagen. Zudem hielt ich es für besser, wenn alle Daten zu mir und meiner Schwangerschaft an einer Stelle statt an zweien gebündelt werden.

Als meine Hebamme bei unserem ersten Treffen einen Termin zur Vorsorge in meinen Mutterpass eintrug, fühlte ich mich deshalb zunächst etwas überrumpelt. Ganz nach dem Motto „anschauen kann ich es mir ja mal“ habe ich den Termin trotzdem wahrgenommen und war schließlich sofort begeistert! Die entspannte Atmosphäre, die mich bei den Terminen in der Hebammenpraxis erwartet hat, habe ich sehr genossen und fand es wunderbar, dass bei jedem Treffen genügend Zeit war, neben allen medizinischen Belangen der Schwangerschaft auch über mein ganz persönliches Befinden zu sprechen. So hatten auch meine Sorgen und Ängste, aber auch Freuden stets ihren Raum, um angesprochen zu werden und meine Hebamme hatte immer ein offenes Ohr dafür. Bei meiner Gynäkologin sucht man dieses im hektischen Praxisalltag leider vergeblich. Für Fragen stand und steht sie zwar zur Verfügung, Erläuterungen sind jedoch meist kurz und man hat häufig das Gefühl, schon wieder fast zur Tür des Behandlungsraumes hinausgeschoben zu werden. So habe ich die Vorsorgetermine bei meiner Hebamme als wesentlich persönlicher und individueller als die bei der Gynäkologin erlebt.

Darüber hinaus war ich sehr froh, von meiner Hebamme immer wieder Alternativen zur klassischen, durch meine Ärztin vertriebenen Schulmedizin aufgezeigt zu bekommen. So beispielsweise im Umgang mit Medikamenten während der Schwangerschaft. Sie empfahl mir bekömmlichere Alternativen zu dem, was meine Gynäkologin mir verordnet hatte und gab mir Ratschläge zur Einnahme bestimmter Mittel. Ich fühlte mich dadurch immer wieder besser beraten und letzten Endes in meiner Entscheidung freier, als es bei einer alleinigen Betreuung durch meine Gynäkologin der Fall gewesen wäre. Dies war auch bei der Frage nach Zusatzuntersuchungen der Fall. Während ich hier durch die Ärztin im Vorfeld kaum aufgeklärt wurde, welche Möglichkeiten es gibt und ob die Durchführung Sinn macht, führte meine Hebamme einiges von selbst mit an, erläuterte mir in Ruhe Vor- und Nachteile und sprach auch ihre persönliche Empfehlung aus. Wäre ich nur durch meine Gynäkologin betreut worden, hätte ich meine Entscheidung sicherlich leichtfertiger und weniger fundiert getroffen – und mich vermutlich anders entschieden.

Darüber hinaus war es meine Hebamme und nicht meine Ärztin, welche mich schließlich mit vielen Tipps aus der Alternativmedizin wunderbar darin unterstützte, die Wehen auf möglichst natürlichem Weg in Gang zu bringen, nachdem der errechnete Geburtstermin verstrichen war. Meine Gynäkologin gab mir hier wieder nur recht wenige Hinweise und hatte eher eine abwartende Haltung.

Insgesamt fand ich es aber sehr gut, immer sowohl die Seite der Schulmedizin als auch die alternativer Methoden zu hören und am Ende das für mich Passende zu wählen.

Als wirklich toll und beruhigend empfand ich zudem die gute Erreichbarkeit meiner Hebamme. Hatte ich ein Problem, habe ich sie immer schnell und unkompliziert kontaktieren können und sie half mir stets so gut es ging aus der Ferne weiter. Auch wichtige Ergebnisse meiner Untersuchungen hat sie mir so immer zeitnah mitgeteilt. Bei meiner Frauenärztin wäre das undenkbar.

Im Hinblick auf die Wochenbettbegleitung war ich sehr dankbar dafür, bereits in der Schwangerschaft durch meine Hebamme betreut worden zu sein. So wusste ich bereits vor der Geburt, dass meine Tochter und ich bei ihr gut aufgehoben sein werden. Ob ich dieses Vertrauen auch gehabt hätte, hätten wir uns nicht schon vorher gut kennengelernt, weiß ich nicht. Möglicherweise hätte ich dann nicht alles mit ihr so unbefangen besprochen, wie es schließlich der Fall war.

Meine Gynäkologin selbst hat die Kontaktaufnahme zu einer Hebamme zunächst begrüßt. Ich hatte jedoch den Eindruck, dass sich das mit Voranschreiten der Schwangerschaft mehr und mehr änderte. Je näher der errechnete Termin rückte, umso häufiger legte sie Termine fest, die in kürzerem zeitlichen Abstand zu den Vorsorgeuntersuchungen durch meine Hebamme stattfanden, als dies eigentlich notwendig gewesen wäre. Das ging schließlich soweit, dass ich nach Überschreitung des Termins schon fast mit ihr streiten musste, dass ich nicht am Nachmittag zu ihr zum CTG komme, nachdem am Vormittag schon eins durch die Hebamme geschrieben werden sollte.
Als meine Hebamme sehr spät in der Schwangerschaft eine Beckenendlage feststellte, welche ich in toller Zusammenarbeit mit meiner Tochter jedoch schnell wieder „richten“ konnte, tat meine Ärztin dies sogar komplett ab und stellte es bei der nächsten Untersuchung dar, als habe die Hebamme sich da ganz einfach nur geirrt.

Abschließend kann ich nur nochmals betonen, wie glücklich ich war und bin, bereits während der Schwangerschaft durch meine Hebamme mitbetreut worden zu sein. Ich würde mich immer wieder für diese Art der Vorsorge entscheiden – oder sie beim nächsten Kind vielleicht sogar komplett von der Hebamme durchführen lassen. Meiner wundervollen Hebamme Christin danke ich aus ganzem Herzen dafür, dass sie mit ihrer Betreuung dazu beigetragen hat, dass diese tolle und aufregende Zeit noch ein bisschen schöner wurde!

Erfahrungsbericht von Silka

Hallo ihr Lieben,
ich durfte meine Vorsorge, Geburtsvorbereitungskurs, Akupunktur und die Wochenbettbetreuung von der äußerst kompetenten Hebamme der Praxis Bellabauch genießen- ein Genuss für Mutter und Kind!!!

Zu Beginn stand ich leider gleich vor einer großen Herausforderung, denn ich habe mich für eine Vorsorge bei der Hebamme entschieden. Der Grund dafür war, dass ich mir eine individueller Betreuung und einen Beziehungsaufbau zur Hebamme versprochen habe. Meine damalige Frauenärztin fand dies gar nicht gut und teilte mir mit, wenn ich mich dafür entscheide, ausschließlich zu den Ultraschalluntersuchungen zu kommen, wird sie mich nicht weiter behandeln, da sie keine Verantwortung für die Arbeit der Hebamme übernehmen wird. Ich denke, diese Verantwortung kann die Hebamme auch schon gut selbst tragen 😉

Diese Sturheit und die damit verbundenen Uneinsichtigkeit hat mich nur noch weiter von ihr weg getrieben. Im Gespräch mit meiner Hebamme hat mir diese Mut gemacht und mir gute Frauenärzte in Dresden empfohlen. Leider hatten diese keine Kapazitäten mehr, bzw. erst wieder, wenn mein Kind auf der Welt ist 😉 Durch eine Freundin bin ich dann auf eine sehr nette Gynäkologin gekommen, die dieses Konzept unterstützenswert findet. Eine Vorstellung bei ihr und die Berücksichtigung meiner Bedürfnisse stand auf der To-Do-Liste und ich war von ihr angetan. Sie vertraut den Hebammen und auch darauf, dass bei Auffälligkeiten zur Ärztin überwiesen wird.

Ich habe mich während der gesamten Schwangerschaft in den Händen der Hebamme und der Frauenärztin sehr wohl gefühlt und hatte nie das Gefühl, dass ich mit der Entscheidung einen Fehler gemacht habe.

Sollte ich noch ein Kind bekommen, würde ich es exakt wieder so machen!

Vielen lieben Dank.

Erfahrungsbericht Theresa

Auf die Möglichkeit, die Vorsorge mit einer Hebamme zu teilen, hat mich meine Frauenärztin hingewiesen. Ich habe diese Option als sehr entspannt erlebt. Hier habe ich mich weniger als Patientin als vielmehr als werdende Mama wahrgenommen gefühlt. Auch gab es die Möglichkeit, Ängste und Sorgen in einer vertrauensvollen und freundschaftlichen Atmosphäre zu besprechen. Bei meiner nächsten Schwangerschaft möchte ich mich von Anfang an von meiner Hebamme begleiten lassen. Theresa

Erfahrungsbericht Jacqueline

heute möchte ich euch von meinen positiven Erfahrungen zur abwechselnden Betreuung während meiner Schwangerschaften berichten. Sowohl in meiner 1. Schwangerschaft (ET 11/2014) als auch in der 2. Schwangerschaft (ET 10/2016) wurde ich abwechseln betreut. Ich hatte das Gefühl, dass dieses Verfahren von meiner Frauenärztin sogar gewünscht war. Sie arbeitet direkt auch mit einer Hebammenpraxis (Dresden Nord) zusammen. Dass ich die Betreuung durch eine wohnortnahe Hebamme aus eurer Praxis begleiten ließ, war dabei kein Problem.

Für mich war dies genau die perfekte Betreuung. Beim Frauenarzt ließ ich lediglich nur die 3 US-Untersuchungen machen. Alles andere wurde in eurer Praxis gemacht. Ich hatte nie das Gefühl zu irgendwelchen Untersuchungen gezwungen oder genötigt zu werden. Ich habe mich stets gut aufgeklärt und beraten gefühlt. Die Vorsorge war stets in entspannter Atmosphäre. Ich wurde gesehen, gehört und stets ernst genommen. Nie musste ich beim CTG alleine irgendwo liegen.

Bis zur Nachsorge war ein Vertrautheit mit meiner Hebamme entstanden, sodass die Besuche immer sehr angenehm und gar nicht befremdlich waren. In der 1. Schwangerschaft hatte ich das Glück auch den Vorbereitungskurs bei meiner Hebamme zu machen – also das Exklusive-Programm.

Es kann also auch so gehen… Ich habe auch sets versucht, meine Freundinnen von einer solchen Betreuung zu überzeugen. Leider hatte ich schon mehrfach den Eindruck, dass einige so verunsichert waren, dass sie sich nur durch eine regelmäßige medizinische Betreuung (Ultraschall, CTG etc.) “sicher” betreut fühlen.

Ich hoffe, mein Erfahrungsbericht ist nützlich für euch!

Erfahrungsbericht Anne

Erfahrungsbericht Schwangerenvorsorge
Wir wollten ein zweites Kind – der Zeitpunkt war perfekt und wir haben es einfach drauf angelegt.
Bevor ich jedoch den Gedanken an einen Schwangerschaftstest fassen konnte, musste ich wegen einer Scheideninfektion zur Frauenärztin (Frau XY). Mir wurden verschiedene Antibiotika verschrieben für den Fall, dass ich schwanger oder eben nicht schwanger war. Ein Test in der Praxis hatte zudem Zeitpunkt noch keinen Sinn, ich sollte mir einen Schwangerschaftstest kaufen und in Abhängigkeit davon das Antibiotikum auswählen. Ergebnis: nicht schwanger.

Als nach einer Woche immer noch keine Regel einsetzte wiederholte ich den Test: positiv, setzte die Antibiotika nach einer telefonischen Beratung mit der Frauenärztin ab und holte mir einen Termin zur Feststellung der Schwangerschaft. Dieser Termin verlief sehr angenehm, zusätzlich zum deutlichen Herzschlag (trotz der Medikamente) fühlte ich mich bezüglich der Pränataldiagnostik gut beraten und in meiner Ablehnung diesbezüglich verstanden.

Die Suche nach einer Hebamme ging schnell. Glücklicherweise hatte Katarina, eine der Hebammen der Hebammenpraxis Bellabauch Zeit, die Nachsorge zu übernehmen. Im Vorgespräch mit ihr war zunächst noch unsicher wie sich die Vorsorge gestalten sollte. Bis zur 13. Ssw wollte ich erst mal auf jeden Fall bei der Ärztin bleiben um immer den Herzschlag sehen zu können, da ich schon von meiner 1. Schwangerschaft wusste, dass da immer ein Ultraschall gemacht wird.

In der 13. Ssw sprach ich mit Frau XY darüber, dass ich für die weiteren Vorsorgetermine gerne zur Hebamme gehen und nur die ‚Pflichtultraschalltermine‘ bei ihr wahrnehmen wolle. Sie meinte das wäre grundsätzlich kein Problem, sie hätte aber gerne die Frauen bis zur 20. Ssw bei sich. Ich war enttäuscht, hab mich aber nach ihr gerichtet.
21. Ssw: es wurden wieder irgendwelche Bakterien festgestellt, die mit Fluomizin bekämpft werden sollten und zeitgleich ein verkürzter Muttermund von 33 mm Länge. Keine Chance – ich durfte nicht zu Katarina in die Vorsorge, sollte eine Woche später nochmal kommen zur Kontrolle bei der es keine Veränderung gab. Also ging es bei der Frauenärztin weiter. So langsam war ich ziemlich genervt und auch gelangweilt von dem permanenten Ultraschall, vom vaginalen Ultraschall und dieser permanenten Vermesserei vom Kind.

25. Ssw: der Muttermund war bei 40 mm! Ich war begeistert und wollte jetzt endlich zu Katarina, was wieder nicht ging, weil ja der nächste große Ultraschall um die 30. Ssw anstand.

30. Ssw: ein Dienstag – der letzte große Ultraschall – ich hatte schon längst keine Lust mehr darauf und diesmal waren zusätzlich die Daten nicht mehr im Normbereich. Die Harnblase des Kindes und irgendein Ventrikel waren zu groß. Außerdem war das Kind zu dünn. Ich hab erst mal gar nicht reagiert – die Frauenärztin rief sofort bei der Feindiagnostik an und machte einen Termin für Freitag. Beim Nachhausefahren ist mir langsam klar geworden, was das ganze bedeuten kann. Ich rief Katarina an, die mir bezüglich der Harnblase weiterhelfen konnte und meinte das sei nix schlimmes, bezüglich der Ventrikel wusste sie nichts. Beim googeln nach vergrößerten Ventrikeln erschien als allererstes der Begriff Wasserkopf – ich hab den Rechner sofort wieder ausgemacht. Bis auf mit meinem Freund hab ich mit niemandem drüber geredet. Der war erstaunlich gelassen, meinte schauen wir mal und irgendwie kriegen wir das schon hin.

Freitag: ich hab mich in der Praxis der Feindiagnostik als Fremdkörper gefühlt. Alles total schick, im Wartezimmer bequeme Sessel immer zu zweit zusammengestellt, aufgeregte Pärchen. Der Arzt hat mich gefragt, ob er mir Bescheid geben soll, wenn er Hinweise für Trisomie sieht – Nein! Nur wenn er was sieht was dazu führt ,dass ich nicht wie geplant im Diako entbinden kann. Im Untersuchungsraum eine Liege vor einem riesigen Bildschirm. Rumdrücken auf dem Bauch mit dem Ultraschallkopf, er versuchte das Kind zum Pullern zu bekommen, rote und blaue Ströme –mir war das völlig egal. Am Ende war der Ventrikel im Normbereich und das Kind soweit gesund.

Ich rief bei Frau XY an und wollte den nächsten Vorsorgetermin bei Katarina – das war ok, aber ich sollte 2 Wochen später wieder zu Frau XY kommen, da das Kind ja beim letzten Ultraschall etwas zu leicht gewesen war.
34. SSw: die Vorsorge bei Katarina in der Hebammenpraxis war herrlich. Sie hat mit ihren Händen den Bauch und das Kind untersucht, hat erklärt was und warum sie das macht und ganz viel gefragt (Kindsbewegungen etc.). Hat sich Zeit genommen und alle meine Fragen beantwortet, hat mir erklärt woran man merken würde, dass das Kind unterversorgt ist. Ich hatte ein richtig gutes Gefühl während und nach der Untersuchung und hatte endlich mal den Eindruck einen normalen Schwangerschaftsverlauf zu haben.

36. Ssw: Frau XY wertete kurz den Brief von der Feindiagnostik aus. „Dann machen sie sich mal frei und wir schauen nochmal wie es Ihrem Kind geht.“ – „Bitte nicht!“ Ich hab ihr versucht zu erklären, welche Belastung diese Untersuchungen für mich sind. Ich hab eine Überweisung ins Diako bekommen mit dem Vermerk: Patientin verweigert Ultraschall. Mir egal – ich wollte nur noch meine Ruhe.

38. Ssw: ich bin zu Katarina gegangen. Und hier war wieder alles in Ordnung. Kurz danach war ich zur Anmeldung im Diako. Die fanden unser Vorgehen voll in Ordnung und wollten auch keine Untersuchungen durchführen, da ich das nicht nötig fand. Da Frau XY im Urlaub war, hat Katarina auch die nächsten Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt. Endlich konnte mein Bauch und das Kind in Ruhe weiter wachsen.

41./42. Ssw: Da ich schon über dem Termin war hat mich Katarina zur Untersuchung des Fruchtwassers dann wieder zu Frau XY geschickt. Magdalena kam dann schließlich 8 Tage über dem Termin nach einer tollen Entbindung, völlig gesund mit 3500 g zur Welt.

Eigentlich ist kein 3. Kind geplant, aber wenn doch, dann mit einer anderen Frauenärztin und noch mehr Vorsorgeuntersuchungen, die von Hebammen durchgeführt werden.
Eure Anne

Erfahrungsbericht Sarah

Hallo

Ich wurde in der Schwangerschaft und Nachsorge von einer Hebamme der Praxis Bellabauch betreut und war sehr zufrieden.

Leider war es in der Schwangerschaft nicht möglich abwechselnd die Termine von ihr und meiner Frauenärztin wahrzunehmen.

Meine Frauenärztin meinte sie müsste sich rechtlich absichern. Es war auch nicht möglich das meine Hebamme die CTG’s schrieb.

Wo ich sagte, dass ich die Akupunktur von meiner Hebamme machen lasse, empfand dies meine Frauenärztin auch nicht als so gut.

Ich finde es sehr schade, dass es nicht möglich war die Vorsorge auch bei der Hebamme gehabt zu haben.
In eurer Hebammenpraxis fühlte ich mich wohler, es war ruhiger und man konnte Fragen stellen. Beim Frauenarzt war dafür keine Zeit.

Von einer Hebamme betreut zu werden empfände ich als schöner und einfühlsamer als beim Gyn.

Liebe Grüße
Sarah